Sonnenbrand: Was tun? So lindern Sie die Schmerzen schnell
Ein Tag am See, eine Wanderung in den Alpen, eine Mittagspause auf der Terrasse: Schon eine einzige Stunde in der prallen Sonne genügt, und am Abend brennt die Haut, spannt und färbt sich rot. Die ersten Stunden danach zählen. Mit der richtigen Reaktion lässt sich der Schaden begrenzen, denn mit einer gezielten
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Wie UV-Strahlung Sonnenbrand auslöst
Hinter jeder geröteten Haut steckt die Wirkung der UV-Strahlung. UVB-Strahlen treffen die oberen Hautschichten und schädigen die Hautzellen direkt. UVA-Strahlen dringen tiefer ein, beschleunigen die Hautalterung und tragen über die Jahre zum Hautkrebsrisiko bei, oft ohne sichtbare Spuren. Was wir als Sonnenbrand spüren, ist die Entzündungsreaktion der Haut: Rötung, Wärme, Spannungsgefühl, Schmerzen.
UV-Strahlen wirken auch durch Wolken und werden vom Wasser, Schnee und in den Bergen reflektiert. Menschen mit einem hellen Hauttyp (I bis II), Babys und Kinder reagieren besonders empfindlich. Beim Schwimmen, Wandern oder bei einem langen Spaziergang am See vergisst man die Zeit schnell, mit Folgen für Gesicht, Schultern und Nacken.
Sonnenbrand: Was tun in den ersten Stunden?
Sobald die Haut zu brennen beginnt, zählt jede Minute. Die fünf wichtigsten SOS-Tipps:
- Sofort aus der Sonne: in den Schatten oder in einen geschlossenen Raum. Jede weitere Minute in der Sonne verstärkt die Entzündungsreaktion der Haut.
- Sanft kühlen: feuchte, kühle Umschläge oder lauwarmes Wasser. Keine Eiswürfel direkt auf die Haut, denn sie könnten zusätzlich Kälteschäden verursachen.
- Viel trinken: Sonnenbrand entzieht dem Körper Wasser. Zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüsste Kräutertees über den Tag.
- Locker anziehen: weiche, atmungsaktive Stoffe wie Baumwolle oder Leinen, keine engen Schnitte.
- Warnsignale ernst nehmen: bei Blasenbildung, Fieber, Übelkeit oder Anzeichen eines Sonnenstichs (Kopfschmerzen, Schwindel) eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Blasen niemals aufstechen!
Mittel gegen Sonnenbrand: Was wirklich Linderung bringt
Feuchte Umschläge mit kaltem Wasser lindern Wärmegefühl und Spannung. Abgekühlter Kamillentee wirkt als Umschlag entzündungshemmend und beruhigt leichte Rötungen.
Was Sie vermeiden sollten: fettreiche Cremes, Butter oder pflanzliche Öle auf frischen Sonnenbrand. Sie schliessen die Hitze in der Haut ein und verschlimmern die Entzündung. Blasen aufstechen erhöht das Infektionsrisiko erheblich.
Sonnenbrand-Creme: Worauf es bei den Inhaltsstoffen ankommt
Welche Creme ist bei Sonnenbrand sinnvoll? Schwere, fettreiche Texturen sind in der akuten Phase fehl am Platz, weil sie die Hitze zurückhalten, statt sie abzuleiten. Eine geeignete Pflege enthält:
-Beruhigende Wirkstoffe wie Aloe Vera, Panthenol oder Allantoin
-Feuchtigkeitsspender wie
-Antioxidantien gegen freie Radikale
-Eine leichte, schnell einziehende Textur mit Frische-Effekt
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Wenn die Haut nach einem Tag am Strand oder in den Bergen besonders viel Zuwendung braucht, ist die
Wie lange dauert ein Sonnenbrand?
Ein leichter Sonnenbrand klingt in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Tagen ab. Die Rötung lässt nach, die Haut schält sich leicht und das Spannungsgefühl verschwindet. Ein stärkerer Sonnenbrand mit Blasenbildung braucht 1 bis 2 Wochen, manchmal länger.
Jede UV-Schädigung summiert sich über die Jahre und kann das Risiko von Hautkrebs erhöhen, auch wenn der einzelne Sonnenbrand harmlos wirkt. Ein konsequenter Sonnenschutz sollte deshalb kein Sommer-Reflex, sondern eine ganzjährige Gewohnheit sein.
Sonnenbrand vorbeugen: 5 Tipps für ein unbeschwertes Sonnenbad
Sonnencreme grosszügig auftragen, mindestens 30 Minuten vor der Sonnenexposition. Ohren, Nacken, Fussrücken und Lippen nicht vergessen.- Die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden.
- T-Shirt, Sonnenhut und Sonnenbrille tragen, vor allem bei Kindern und Babys.
- Sonnencreme alle zwei Stunden erneuern, ebenso nach jedem Bad oder bei starkem Schwitzen.
- Das Sonnenbad langsam steigern.
Häufige Fragen
Ab wann sollte ich bei Sonnenbrand zu einer Ärztin oder einem Arzt?
Bei Fieber, Schüttelfrost, starken Kopfschmerzen, Übelkeit oder grossflächigen Blasen sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei Kindern, Babys und älteren Menschen ist im Zweifel immer ein ärztlicher Rat angebracht.
Darf man bei Sonnenbrand duschen?
Ja, lauwarm und ohne aggressive Duschgels. Heisses Wasser verstärkt die Entzündung und trocknet die Haut aus. Nach dem
Wie lange sollte man nach einem Sonnenbrand die Sonne meiden?
Bei leichtem Sonnenbrand mindestens 3 bis 5 Tage, bei stärkeren Verbrennungen bis zu zwei Wochen, bis die Haut ihre normale Farbe und Geschmeidigkeit zurückerlangt hat. Danach mit hohem Lichtschutzfaktor wieder einsteigen.
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